Nos pasamos la vida esperando que pase algo, y lo único que pasa es la vida

Mark y Letizia en Sudamérica

16Mai
2014

Wir kommen nach Hauseeeeee - Goodbye Suramerica, hello Deutschland

Vielen Dank Südamerika. Du warst heiß, kalt, tropisch, antarktisch, regnerisch, sonnig, stürmisch, erfrischend, atemberaubend (wörtlich genommen), Nervenaufreibend, geheimisvoll, herzlich, freundlich. So wie ein Abenteuer eben ist... Wir haben viele nette Leute kennen gelernt und werden uns gerne an die Zeit zurück erinnern. Gleichzeitig freuen wir uns aber wieder auf Deutschland und das heimische Essen :) Wir werden viele Erinnerungen mitnehmen. Insbesondere auch Letis Schreie in der Nacht, weil wieder einmal eine Spinne, Kakerlake, Ratte oder sonstiges Krabeltier durchs Hostel gelaufen ist... :D Nach 41.813 zurück gelegten Kilometern (beinahe einmal um die Welt) freuen wir uns auf Deutschland mit seinen gepflasterten Straßen (wo 200 Km auch nur 2 Stunden in Anspruch nehmen), seinem gut funktionierenden Nahverkehrssystem und genauen Busfahrplänen. Ein großes Lob auf unsere Hochgeschwindigkeits-Präzisions-Aldi-Kassiererinnen!!!! :D (man muss dazu sagen, dass ein vergleichbar großer Supermarkt wie Aldi in Südamerika mit c.a. 20 Kassiererinnen besetzt ist wo sich Schlangen von bis zu 10 Metern bilden und man trotzdem 20 Minuten ansteht um eine Flasche Wasser zu kaufen). Wir schreiben diesen letzten Blogeintrag gerade aus dem Hostel in Rio und werden innnn knapp 1 Studne zum Flughafen aufbrechen (das letzte Abenteuer :))

13Mai
2014

Rio de Janeiro

Die letzte Woche ist nun angebrochen... und was gibt es schöneres als sie in Rio am Strand ausklingen zu lassen ;) Viel haben wir noch nicht gemacht, am Wochenende sind wir die 5 Kilometer Promenade an der Copacabana rauf und runter gelaufen, haben gegessen und getrunken :) leider war es etwas windig und bewölkt, aber dafür hatten wir heute strahlend blauen Himmel. Perfekt um zum Aussichtspunkt "Corcovato", der Cristo Statur zu fahren. Die meisten Touristen fahren um 9 Uhr Morgens gleich dorthin, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Allerdings haben wir uns gedacht, dass es zur Mittagszeit garnicht so schön ist dort oben. Erstens aufgrund der Hitze und zweitens ist das Licht zum Fotos machen nicht so toll :) Wir haben uns lange einlesen müssen wie wir nun eigentlich dort hoch kommen. Es ist leider unmöglich nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Entweder man nimmt den Bus und steigt dann in die Zahnradbahn (dies ist ein bequemer Weg, kostet auch umgerechnet nur 30 Eur zu zweit) oder man steigt in kleine Mini Vans, die auf halber Strecke zum Aussichtspunkt "Mirante Dona Marta" fahren (von dort aus hat man exat die selbe Aussicht nur eben nicht so hoch) und danach bringen die einen zum Eingang, wo man umgerechnet 6 Euro Eintritt bezahlt und muss dann noch einmal in einen Shuttel umsteigen bis hoch auf die Statur :/ uff... bis wir das kapiert hatten war der halbe Tag schon rum :D Das tolle war: keine Warteschlangen, keine Überteuerte Besichtigung (wegen Nebensaison) und der Sonnenuntergang... *****************

Ecco Papá, finalmente vedi le Foto di Rio. Ti sarebbe piaciuto andarci, pero é la stessa cosa che teli ho fatto io le foto la sú ;) Incredibile il panorama!!!!! Purtroppo ci sono un migliaia di gente la sopra e quindi impossibile fare delle foto da sola. Comunque, adesso non devi piú solo sognare di andarci, nel pensiero giá c'eri :) 

07Mai
2014

BEACH BEACH BEACH - Trinidade, Brasil

Am Sonntagabend um 22 Uhr fuhr der Bus von Sao Paulo nach Parati. Hier wollten wir 1 Woche am Strand verbringen. Da die Copacabana in Rio sicherlich sehr überlaufen sein wird, haben wir uns ein kleines Fischerdörfchen zwischen Sao Paulo und Rio ausgesucht. Am Montagfrüh um 5 Uhr kamen wir an der Busstation von Parati an. Wir sind dann ein paar Meter zum Hafen gelaufen und haben dort den Sonnenaufgang angeschaut... schöööööööön :) Am nächsten Tag sind wir dann mit dem Bus c.a. 30 Minuten zum nächsten Strand gefahren. Wir hatten den ganzen Strand für uns allein :)

Praia Trinidade

07Mai
2014

Brasil - Sao Paulo

In Sao Paulo haben wir 4 Tage verbracht. Vor 2 Jahren habe ich Tania in Barcelona kennengelernt, und wir hätten nicht gedacht, dass wir uns so bald wieder sehen würden :) War schön... Obregada amiga, nos veremos pronto!!! 

Kathedrale Sao Paulo

02Mai
2014

Wasserfälle von IGUAZÚ

Die Wasserfälle von Iguazú befinden sich an der Grenze zu Brasilien und Argentinien. Die Mehrzahl der Wasserfälle befindet sich in Argentinien (80%). Insgesamt sind es 20 große und 255 kleine Wasserfälle, die zwischen 60 und 80 Meter hoch sind. Sie sind höher als die Niagarafälle :) Am Dienstag (29.4.) haben wir diese besichtigt. Wir sind in den berühmten Teufelsschlund gegangen - eine Schlucht die 150 Meter breit ist und 700 Meter lang. Man hatte das Gefühl direkt in den Wasserfällen zu stehen :) ein paar gute Fotos zu schießen war richtig schwierig, da wir total nass geworden sind und die Menschenhorden gedrängt haben. Dennoch war es ein richtig schöner Ausflug. Wir sind durch den Dschungel spaziert, haben viele süße Tiere gesehen und der Ausblick auf die gigantischen Wasserfälle war genial. Eigentlich wollten wir am daruaffolgen Tag die Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus sehen, aber es hat den ganzen Tag gestürmt und geregnet :/ das erste Unwetter seit dem wir hier sind... also haben wir spontan umentschieden und sind bereits früher abgereist. Meine Freundin Tania wohnt in Sao Paolo und wir besuchen sie bis Sonntag (4.Mai).

27April
2014

Wonderful LIMA

Heute ist der letzte Tag in Lima - schade... Lima war so schön mediterran, mit mildem Klima, Stränden, viele schöne Bars und am wichtigsten: GUTEM ESSEN!!!! Wir haben hier das traditionelle Gericht "Ceviche" probiert; roher Fisch mit Zitronensaft, Bohnen und Zwiebeln... War ganz ok, aber ich habe mich mehr über meine Linguini mit Meeresfrüchten gefreut :D

Gestern Abend haben wir eine alte Freundin von Mark getroffen: Fabienne aus Genf. Mit ihr waren wir "Pisco Sour" trinken, ein Gemisch aus Grappa, Limettensaft, Zucker, Eiswürfel und zum Schluss Eiweiß. Morgen früh gegen 12 Uhr geht der Flieger nach Brasilien. Mehr News in ein paar Taagen ;)

Endlich wieder einen Coctail trinken - auf 3000 Meter Höhe habe ich es lieber gelassen :)Strand in Miraflores:DBuonaaaaPisco Sour

 

 

26April
2014

Machu Picchu - einmal durch den Dschungel und wieder zurück

Machu Picchu: Die Inkastadt Machu Picchu liegt im Urubambatal (Region Cusco) und wurde im 15. Jahrhundert auf ca 2360 Metern von den Inkas erbaut. Die Ruinen und Terassen werden von 2 Bergen umrahmt: den Huayna Picchu und dem Machu Picchu. Täglich besuchen 2000 Menschen die Inkastadt, aufgrund des Massentourismus fordert die UNESCO eine Veringerung der Besucherzahl auf 800 pro Tag. Der Massentourismus und die Erdrutschgefahr sind auch eines der Gründe, weshalb diese Inkastadt nur sehr schwer zugänglich sind: es gibt keine Straße die dort hinführt, entweder man nimmt den überteuerten Zug, oder man läuft durch den Dschungel ;) Wir haben uns auch schon gefragt, weshalb es keine Gondel gibt, die auf den Berg führt-so wie in der Schweiz. Der Grund: man möchte dieses Kulturgut schützen und außerdem gab es bereits einen Erdrutsch der einigen Menschen das Leben gekostet hat.

Am Ostersonntag machten wir uns also auf den Weg zum UNESCO WELTKULTURERBE, DEM MACHU PICCHU. Wir wussten, dass es eine DER Hauptattraktionen Perus ist, und dementsprechend überteuert sein wird. Die Tickets sind bereits Monate vorher ausverkauft und wer gemütlich mit dem Zug dort ankommen möchte, muss locker mal 100 Eur hinblättern... Wir haben uns nach alternativen Möglichkeiten informiert, wie wir am besten dort hinkommen. Von Cusco aus, ca 80 KM nordwestlich von Machu Picchu gelegen haben wir unsere laaaaaaange Reise begonnen: mit einem Kleinbus sind wir für 80 Soles (umgerechnet für 21 Eur) ganze 7 Stunden lang die Anden rauf und runter gefahren. Auf 5000 Meter hoch, dann wieder runter und so weiter ;) einigen wurde während der Fahrt übel, aber das gehört nunmal dazu, wenn man sich de Luxusfahrt mit dem Zug nicht leisten kann. In Hydroelektrica, ca 10 Km von Aguas Calientes entfert, unserem Zielankunftsort, war unsere Fahrt dann beendet. Von dort aus gibt es nämlich keine Straße mehr, die zum Machu Picchu führt, nur die Zugstrecke. Also mussten wir nach 7 Stunden Busfahrt ca 2,5 Stunden zu Fuß durch den Dschungel laufen, bis wir an dem Ort namens Aguas Calientes ankamen. Dieser Ort ist grauenvoll und nur für Touristen entstanden. Totmüde sind wir um 8 Uhr bereits schlafen gegangen, da wir am darauffolgenden Tag sehr früh am Eingangstor vom Machu Picchu sein wollten um hinaufklettern zu dürfen (es dürfen pro Tag nur eine gewisse Anzahl an Touristen auf den Berg Machu Picchu rauf). Um 4:30 Uhr mitten in der Nacht klingelte der Wecker.... schnell gefrühstückt und zum Bus gerannt, der die knappen 8 Km die Serpentinen rauf zum Machu Picchu fuhr. (Man hätte auch laufen können, aber wir waren zu faul) Der erste Bus fuhr um 5:20, als wir an die Bushaltestelle kamen wartete eine riesen Menschnhorde auf uns... Jedoch schafften wir es, um Punkt 6 am Eingang der Inkastadt zu sein :) schnell ein paar Fotos geschossen und los ging es im schnellen Schritt zu den Toren des Berges, welcher den selben Namen der Inkastadt trägt, nämlich "Machu Picchu". Ich war die 3. Besucherin an diesem Tag :) ganz stolz trug ich mich in die Liste ein und auf ging die anstrengende 2 stündige Wanderung den Berg hinauf. Es war einfach beiendruckend wie steil es bergauf ging. Teilweise waren die Treppen so schmal dass gerade mal eine Person dort entlang gehen konnte, rechts neben uns war der Abhang der hunderte Meter nach unten ging. ABER es hat sich wieder einmal gelohnt, oben angekommen wartete der Sonnenaufgang auf uns und nachdem die Wolken sich verzogen hatten ein wunderbarer klarer Blick auf die Inkastadt :)

Blick von obenverrückte Touristen :Psehr Fußgängerfreundlich ;)Durch den Dschungel entlang der Bahnschiene

18April
2014

La Paz- Cola Salzstangen und wie ein Schweizer unser Leben rettete...

Wir sind zwar mittlerweile nicht mehr in La Paz, aber da die Internetverbindung in ganz Bolivien ziemlich bescheiden ist, erzähle ich euch jetzt von unseren Erlebnissen. Am besten beschreibt man La Paz mit einem Bild: stellt euch einen großen Supermarkt vor, der über die ganze Stadt explodiert ist!! Genau SO sieht La Paz aus... an jeder Ecke sitzt eine "Cholita", so nennt man die Frauen mit ihrer traditionellen Tracht, die irgendetwas verkaufen. Man findet einfach alles was das Herz begehrt, nur eben nicht im Supermarkt. Dementsprechend muss man auch eine ganze Weile nach dem was man kaufen will suchen. Mark meckert gerade vor sich hin, dass es nicht ALLES bei den Cholitas zu kaufen gibt, und das ist NATUR JOGHURT und SALZSTANGEN!!!!!! :) :) :) Salzstangen braucht man in Bolivien unbedingt... wir sind einfach nicht an diesen Hygienestandard gewöhnt!! Deshalb waren wir auch sooooooo froh, als wir ein Schweizer Café entdeckten... Der Besitzer dort verkauft nämlich Bretzeln!!!!!!! Unsere Rettung ;) Es gab zwar keine frischen Bretzeln, aber der Besitzer war so nett und hat extra für uns 10 Bretzeln backen lassen.

Im Anhang findet ihr ein Foto, wo tote Babylamas drauf zu sehen sind. Die Bolivianer glauben, dass Babylamas Glück und Segen bringen. Deshalb werden z.B. beim Einzug in ein Haus die Dorfbewohner eingeladen, die eine solche Opfergabe mitbringen. Ein Opfer muss nicht nur beim Einzug in ein Haus erbracht werden, sondern auch, wenn ein neues Geschäft eröffnet wird. Bei größeren Bauten, reicht allerdings ein Babylama nicht mehr aus... benötigt wird dann ein... Mensch!!! Man sagt, dass für so eine Zeremonie ein Mensch lebendig unter dem Gebäude begraben werden muss. Wir waren alle schockiert, als wir das hörten!!!! "Pacha Mama" gäbe sich nur zufrieden, wenn die Opfergabe ein Mensch sei, erzählte man uns. Ausgewählt werden/wurden (man weiss es nicht so genau) Obdachlose. Die Wahl des Opfers rechtfertigt man damit, dass Obdachlose ohnehin kein schönes Leben führen und deshalb sei es "weniger schlimm".

Nach dieser etwas skurilen Geschichte erfuhren wir etwas mehr über die Tradition der Cholitas, auch die starken Frauen Boliviens genannt. Die Cholitas tragen laut der Tradition einen sehr weiten, hüftbetonten Reifrock, der den potentiellen Ehemännern Fruchtbarkeit symbolisieren soll. Die Frauen tragen auf ihren Rücken meistens ein buntes Tuch, worin sie entweder Kinder oder Essen transportieren. Die Frauen arbeiten sehr sehr hart, meistens von Sonnenauf-bis Sonnenuntergang. Während der Arbeit stricken und versorgen sie auch noch ihre Kinder. Wir wollten wissen, warum die Frauen hier Hüte tragen, die nicht unbedingt sehr weiblich aussehen. Man erzählte uns, dass die Hüte eigentlich für die Männer gedacht waren, aber sie wurden viel zu klein fabriziert, als dass irgendein Mann sie hätte tragen können. Also überlegte man sich, wie es ja im Marketing so üblich ist, wie man die Frauen davon überzeugen konnte, dass SIE diese Hüte tragen sollten... Wie sie es geschafft haben? Sie haben die Leute angelogen!!! Man fälschte Prospekte, worauf Frauen in Europa zu sehen waren, die ebenfalls diese Hüte trugen... Mit der Zeit gaben sie den Hüten einen emotionalen Wert: schräk aufgesetzt bedeutet es: Die Frau ist noch nicht verheiratet, gerade aufgesetzt bedeutet es, die Frau ist bereits vergeben. Somit entstand ein kleines Spiel daraus: Wenn ein Mann einer Frau den Hut klaut, und die Frau diesen Mann heiraten möchte, muss sie lediglich bei ihrem Zukünftigen vorbeischauen und sich den Hut wieder abholen :)

Ausblick:

Momentan sind wir in Cusco, Peru. Wir werden bis nächste Woche (23.5.) hier bleiben und dann nach Lima fliegen. Am Ostersonntag fahren wir nach Aguas Calientes, da wir am darauffolgenden Tag auf den Machu Picchu wandern werden. In Lima verbringen wir 5 Tage (bis zum 28.5.), danach fliegen wir nach Brasilien. Dort werden wir 3 Tage in Iguazú (den Wasserfällen) verbringen, danach besuchen wir eine Freundin von mir in Sao Paolo. Die erste Maiwoche werden wir ENDLIIIIIIICH am Strand verbringen, danach geht es nach RIO!!!!!!!! :) bin schon ganz gespannt....

FROHE OSTERN LIEBE FAMILIE UND FREUNDE :*

  BabylamasLa PazCholitaLa Paz Kabelsalat in La PazEine Schulklasse Unsere Rettung :)Blick auf La Paz

05April
2014

Nationalpark Eduardo Abaroa & Salzwüste von Uyuni

Wir sind zurück von der wuuuuundervollen 4 tägigen Tour durch die Salzwüste in Uyuni. Gestartet sind wir am Samstag mit "Tupiza Tours", was wir auf keinen Fall bereut haben. Die Suche nach einem sicheren Anbieter war nicht leicht. Wir haben darauf bestanden, erst einmal den Fahrer kennen zu lernen und das Auto begutachten zu dürfen :) Nachdem Fahrer und Auto sicher schienen haben wir noch etwas am Preis gedreht plus Schlafsäcke rausgehandelt! Perfekt!! Es konnte also los gehen. Gemeinsam mit 2 Holländern, 2 Franzosen, 2 Schweizern, 2 Fahrern und 1 eigenen Köchin haben wir die atemberaubende Gegend in Bolivien erkundet. Es war einfach perfekt!!! Unsere Köchin Maura hat uns 3 Mahlzeiten am Tag zubereitet und Fernando, unser Fahrer, hat uns mit Bolivianischer Musik bespaßt :)
TAG 1: Am 1. Tag sind wir knapp 10 Stunden über Schotterpisten gefahren und haben ein paar nette Dörfer besichtigt. Die Kinder dort müssen jeden Morgen ca 40 Minuten zum nächsten Dorf laufen um zur Schule zu gehen. Die Häuser sind sehr einfach gehalten und teilweise gibt es dort nicht mal warmes Wasser!! Der 1. Tag war für mich der härteste Tag, da ich mich noch gar nicht an die Höhe gewöhnt habe. Von 3000 Metern sind wir auf 4.300 gestiegen. Das bedeutete für mich: 2 Aspirin, 2 Ibuprofen, 2 Liter Wasser und 1 OKI (Italienisches starkes Schmerzmittel) - Ich hatte noch nie von der Höhenkrankheit gehört, aber leider litt ich hierunter :/ was mit Übelkeit zusammenhing. Hier die Bilder vom 1. Tag:

Dörfchen

TAG 2: Am 2. Tag haben wir 2 wunderschöne Lagunen besichtigt: Laguna Verde und Laguna Colorada. Die rote Färbung der Laguna hängt mit dem Mineralstoffgehalt und der Algenart zusammen. Am Nachmittag sind wir dann südwestlich von den Lagunen zu den Geysiren von Sol de la Manana gefahren. Allein schon die Fahrt in dem Jeep war so spektakulär, die Landschaft änderte sich innerhalb kurzer Zeit und wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Die Berglandschaft war von vielen Farben geprägt, deshalb werden sie auch nach Dalí benannt. Wir fuhren an Lavagesteinen vorbei, dessen natürliche Form die einem Baum glich. Die 2. Nacht war die kälteste, wir schliefen in Schlafsäälen, die gerade mal ein paar Grad warm waren. Aber wir freuten uns auf den nächsten Tag und natürlich auf das tolle Frühstück, somit war alles halb so schlimm...

LaaaaaaaamaaaaaaaaaasLaguna VerdeTraumhaft - Laguna Colorada SchööööönBei den GeysierenSüsse Lamas :)Mark und das Lama

TAG 3: Am 3. Tag haben wir 5 weitere Lagunen besichtigt. Keine glich der anderen, jede hatte ihren eigenen Charme. Flamingos und Lamas fühlen sich dort sehr wohl. Ich konnte es nicht lassen und musste ein kleines süßes weißes Lama streicheln, OHNE dass es mich angespuckt hat :) Maura, unsere Köchin hat uns dann ein wunderbar gesundes Mittagessen im freien gezaubert. Es war ein schöner und entspannter Tag. Wir haben wunderbar nette Menschen kennengelernt. Was ich sehr interessant fand, war, dass weder unsere Köchin noch die Fahrer gemeinsam mit uns gegessen haben. Sie haben immer gewartet bis wir fertig waren mit essen. Sie haben dann die Reste gegessen... wir haben uns komisch gefühlt, da wir gemeinsam essen wollten. Aber ich nehme an, es hat damit zu tun, wie unterschiedlich Vertrauen aufgebaut wird je nach Kulturkreis. Dadurch, dass zwischenmenschliche Beziehungen einen extrem hohen Stellenwert haben in diesen Kulturen, sind sie auch etwas ängstlicher und vorsichtiger was Vertrauen angeht. An diesem Abend hatten wir endlich Strom und heisses Wasser, da wir in einem Hotel aus Salz geschlafen haben :)

Mittag im Freien mhhhSalzhotelWas seht ihr??Stein in Form eines Baumes

TAG 4: Der 4. Tag begann seeeehr früh... um punkt 5 Uhr morgens saßen wir im Jeep. Warum wir so verrückte Sachen machen??? Weil es unbeschreiblich schön ist, den Sonnenaufgang auf einer kleinen Insel in der Salzwüste mit lustigen Kakteen zu betrachten :) Gegen 8 Uhr haben wir dann gefrühstückt. Nach der Stärkung sind wir dann weiter in die Salzwüste reingefahren, um gemeinsam Fotos zu machen. Ein paar lustige Stunden später haben wir uns dann von der anderen Gruppe getrennt, da sie noch einen weiteren Tag in der Salzwüste verbracht haben. Wir wollten aber nicht unbedingt einen Vulkan besteigen, die dünne Luft war einfach zuviel für uns... zu unserem Erstaunen hat Maura uns alle umarmt und war ganz melancholisch als wir uns verabschiedeten.

Alles in allem war es ein sehr toller Ausflug!!! Alles hat wunderbar geklappt und die Wahl des Touranbieters war definitiv die richtige, vorallem wenn man so hört, was anderen Reisenden so widerfahren ist.

Tolle GruppeRiiiiiiesen Kaktus :DQue viva Mauraaa :)Sonnenaufgang in der Salzwüste

 

29März
2014

Tupiza - Im Wilden Westen Boliviens

Tupiza ist einfach großartig!! Die Stadt hat ungefähr 25.000 Einwohner und wirkt total verschlafen. Die Menschen sind entspannt, obwohl sie von 6 Uhr Morgens bis 21 Uhr arbeiten, ist von Hektik nichts zu spüren. Bis vor knapp 6 Monaten gab es hier nicht mal einen Bankautomaten, um Geld abheben zu können stand man ewig in den Schlangen der Bank an. Tupiza ist umgeben von riiiiiesigen ROTEN Bergen. Man kommt sich wie im Wilden Westen vor :) 

Ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt: REITEN !!! Ich wollte als Kind schon immer reiten gehen und mein eigenes Pferd vor der Tür stehen haben hahaha ... wir haben einen 3 stündigen Ausritt in den Bergen gemacht. Unsere Pferde waren sehr sehr jung (2 und 3 Jahre alt) und dementsprechend sehr wild!!! Ich bin sogar galoppiert!!!! Mein Pferd ist auf seine hinteren Beine gestiegen und mit voller Geschwindigkeit losgelaufen! Vom Anhalten wollte es nichts wissen. Ein bisschen beängstigend war es schon, da ich es nicht vollkommen unter Kontrolle hatte. In Argentinien war das Ausreiten noch sicherer, hier mussten wir erst Mal über Bahngleise laufen und ein Stück die Straße entlang, wo uns Busse und Motoräder entgegen kamen. Aber Gott sei Dank ließen die Pferde sich davon nicht beeindrucken... 

Ab morgen sind wir für 4 Tage in der größten Salzwüste der Welt!!!! :) Mehr News gibt es danach!

Es geht looos juhuuu

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